Dienstag, 12 2017
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Infrarotheizung – Alles Rund um das Thema Infrarotheizkörper

Mit einer Infrarotheizung lassen sich die Energiekosten bei gegebener Baustruktur senken und ein angenehmeres Raumklima kann erzeugt werden. Zudem wird aufgrund der modernen Infrarottechnik ein äußerst effizientes Heizen möglich. Ein weiterer Vorteil liegt in den vielfältigen Designs dieser Elektroheizungen, sodass die Heizungen relativ unauffällig in die Räume integriert werden können und in vielen verschiedenen Anwendungsgebieten genutzt werden können.

Folgend informieren wir über die Funktionsweise, sowie über Kosten, Wartung sowie Vorteile und Nachteile einer Infrarotheizung.

Wie funktioniert eine Infrarotheizung?

Konventionelle Heizungen erzeugen eine Konvektionswärme, wobei die Luft des Raumes erwärmt wird. Infrarotheizungen erzeugen eine Strahlungswärme, die sich mit der durch Sonnenstrahlung entstehende Wärme vergleichen lässt: Die angestrahlten Körper und Gegenstände nehmen unmittelbar die Wärme auf. Diese als angenehm empfundene Wärme ist somit sofort innerhalb des Strahlungsbereiches spürbar.

Gleichzeitig heizt sich die Raumluft durch die erwärmten Gegenstände und Körper auf, sodass ein ständiger Wärme- bzw. Strahlungsaustausch stattfindet. Deshalb nennt man Infrarotheizungen aus Strahlungswellenheizung oder Wärmewellenheizung.

Bei den Infrarotstrahlen handelt es sich um elektromagnetische Wellen, die das menschliche Auge nicht wahrnehmen kann. Die Strahlen bewegen sich im Bereich zwischen 3 und 50 µm – in diesem Wellenbereich entwickelt sich kein Elektrosmog!

Die Regulierung einer Infrarotheizung geschieht in der Regel mittels Funkthermostat. Da Infrarotheizungen an das Stromnetz angeschlossen werden, gehören sie somit zu den klassischen Elektroheizungen. Aufgrund der kurzen Vorwärmphase und der hohen Effizienz sind sie jedoch wesentlich kostengünstiger als andere Elektroheizungen.

Zudem sind gasbetriebene Infrarotheizungen erhältlich, die  meistens für die Erwärmung von Außenbereichen genutzt werden, beispielsweise für die Beheizung von Terrassen. Für den Wohnbereich werden überwiegend elektrisch betriebene Infrarotheizungen verwendet, da der Gasbetrieb mit höheren Sicherheitsanforderungen verbunden ist.
Mehr über die Funktionsweise von Infrarotheizungen können Sie hier erfahren.

Flexible Gestaltung durch vielseitige Designs

Infrarotstrahler können eine hohe Hitze entwickeln und sind deshalb von einem schützenden Gehäuse umgeben. Diese Gehäuse sind zum einen wesentlich flacher als herkömmliche Heizkörper und bieten zum anderen vielfältige Designoptionen. Zum Beispiel lassen sich Infrarotheizungen in Spiegel integrieren oder in ein kugeliges Gehäuse einbauen. In Kirchen werden flache Heizpaneele oftmals unter die Bänke montiert. Ebenso sind Bildheizungen zu bekommen oder Infrarotheizungen mit einer Oberfläche aus Schiefer, die als Notiz-Tafel in Küche oder Büro genutzt werden kann. Für Ein Highlight in jedem Wohnraum können Natursteinheizungen sorgen.

Beispiele für Infrarotheizung-Arten:

  • Glas-Infrarotheizung – Die Heizung ist von gefärbtem Glas verdeckt, sodass sie unauffällig in Räume integriert werden kann. Diese Heizungen werden an der Decke oder an der Wand montiert. Nachteil: Für Glasheizungen gibt es keinerlei Zusatzfunktionen.
  • Bild-Infrarotheizungen – Diese Heizung ist mit einer emaillierten Glasschicht versehen, auf die ein Bild aufgezogen wird. Die Fläche wird beschichtet, sodass die Farben des Bildes erhalten bleiben. Auch bei diesem Design liegt der Vorteil in der dezenten Integration des Raumes. Der Nachteil ergibt sich aus den wenigen Zusatzfunktionen.
  • Decken-Infrarotheizungen – Diese Art von Infrarotheizung wird hauptsächlich in Läden oder Büroräumen genutzt. Die Heizung wird an die Decke montiert, womit eine diskrete Platzierung ermöglicht wird.
  • Spiegel-Infrarotheizungen – Eine Spiegelheizung wird meistens in Badezimmern eingesetzt. Die Heizung verbirgt sich hinter einem Spiegel. Dadurch ist kein zusätzlicher Platz für eine Heizung notwendig. Weitere Vorteile dieser Infrarotheizungen: Aufgrund der Raumerwärmung kann sich kein Schimmel bilden und der Spiegel beschlägt nicht, da die Fläche erwärmt wird.
  • Tafel-Infrarotheizungen – Die Oberfläche dieser Heizungen besteht aus Schiefer, die als Tafel verwendet werden kann. Tafel-Infrarotheizungen sind sehr beliebt für Küchen und ebenso für Büroräume. Auch für Kinderzimmer ist diese Heizungsart zu empfehlen: Während die Kinder auf der Tafel malen, wird aufgrund der gesunden Infrarotwärme ihr Immunsystem gestärkt, der Stoffwechsel angekurbelt und die Haut gut durchblutet.
  • Mobile Infrarotheizungen – Mobile Heizungen sind für diejenigen vorteilhaft, die an verschiedenen Orten oder nur zu bestimmten Zeiten eine Wärmequelle benötigen. Sie bieten sich unter anderem für Baustellen, Marktstände oder für den Außenbereich in der Gastronomie an.

Infrarotheizungen – Voraussetzungen und Einsatzbereiche

Damit ein effizientes Heizen ermöglicht wird, muss das Gebäude über eine gute Dämmung verfügen. Niedrigenergiehäuser sind zum Beispiel sehr gut für Infrarotheizungen geeignet.

Wie effizient Infrarotheizungen sind, hängt aber auch vom Einsatzort ab. Wird die Heizung in einem fast leeren Raum montiert, reduziert sich die Wärmewirkung. Der Grund dafür ist denkbar einfach: Wenn wenig oder kein Material zum Aufnehmen von Wärme zur Verfügung steht, kann auch keine Heizwirkung entstehen.

Wird die Infrarotheizung in viel genutzten Zimmern eingesetzt, in denen sich zudem viele Gegenstände befinden, ist die Wärmewirkung groß und somit effizient. Auch in einem gekachelten Badezimmer erhöht sich die Effizienz, da die Fliesen Wärme aufnehmen und an die Raumluft wieder abgeben.


Andererseits lohnt sich oftmals auch der Einsatz einer Infrarotheizung in Räumen, die nicht ständig genutzt werden – beispielsweise Ferienwohnungen oder Partyräume. Da eine schnelle Wärmewirkung erreicht wird, lassen sich solche Räume effizienter beheizen. Zudem sind häufig die Kosten für die Anschaffung und Installation einer Zentralheizung wesentlich höher, als die Betriebskosten einer Infrarotheizung.

Für eine Infrarotheizung ist in der Regel lediglich ein Stromanschluss notwendig. Die meisten Geräte verfügen über einen üblichen Schuko-Stecker. Manche Heizgeräte müssen ans Stromnetz angeschlossen werden. Eine Installation neuer Sicherungen und Kabel ist lediglich in Altbauten mit zu schwachen Sicherungen und älteren Elektroinstallationen nötig. In dem Fall sollte ein Elektriker hinzugezogen werden.

Energieeffizienz elektrischer Heizsysteme

Allgemein erhalten elektrische Heizsysteme den Stempel der schlechten Energieeffizienz. Schaut man sich jedoch einmal den Wirkungsgrad dieser Heizgeräte und anderer Heizsysteme an fällt auf, dass vielmehr die Energieerzeugung das Problem darstellt.

Die Strommischung in Deutschland stammt momentan noch ungefähr zu fünfzig Prozent aus nicht-regenerativen Quellen, nämlich aus Steinkohle- oder Braunkohlekraftwerken. Diese verfügen meistens über einen Wirkungsgrad zwischen 30 und 40 Prozent.

Eine Infrarotheizung weist einen Wirkungsgrad von mindestens 86 Prozent auf. Dagegen bewegt sich der Wirkungsgrad bei Gasheizungen oder Ölheizungen zwischen 60 und 80 Prozent.

Die verwendete Energie wird also bei Infrarotheizungen zu 86 Prozent in Wärme umgewandelt. Bei herkömmlichen Heizsystemen beträgt die Wärmeumwandlung der verwendeten Energie höchstens 80 Prozent.

Somit ist bei Infrarotheizungen der niedrigste Energieverlust zu verzeichnen!

Kosten und Größenberechnung einer Infrarotheizung

Oft wird gegen Infrarotheizungen argumentiert, da die Heizkosten viel höher als bei anderen Heizsystemen seien. Für die meisten Altbauten stimmt diese Argumentation, denn bei unzureichender Dämmung steigen natürlich auch die Heizkosten. Ist aber ein Gebäude gut gedämmt, sind die Heizkosten in der Regel geringer als bei anderen Heizsystemen.

Als Faustformel für die Infrarotheizung gilt: 60 bis 100 Watt Heizleistung pro Quadratmeter.

Nimmt man als Beispiel eine Wohnung mit einer Größe von 80 Quadratmetern, werden normalerweise zehn Heizkörper mit einer Leistung von 500 Watt eingesetzt.

Die Anschaffungskosten hängen zudem mit den Gestaltungswünschen zusammen. Meistens belaufen sich die Kosten für die Anschaffung zwischen 3500 Euro und 4500 Euro.

Folgend eine beispielhafte Übersicht der Kosten für eine Infrarotheizung, wobei die Preise der Heizungen je nach Hersteller unterschiedlich sind:

Leistung Preis Heizkörper Jährliche Heizleistung Jährliche Heizkosten
200 Watt Ab 100 Euro 288 kWh 84 Euro
400 Watt Ab 350 Euro 576 kWh 168 Euro
800 Watt Ab 500 Euro 1152 kWh 336 Euro
1000 Watt Ab 600 Euro 1440 kWh 420 Euro

Die richtige Größe einer Infrarotheizung berechnen

Wie oben bereits beschrieben rechnet man mit einer Heizleistung zwischen 60 und 100 Watt pro Quadratmeter, wobei dies von der Dämmung des Gebäudes abhängt. Bei einem höheren Wärmebedarf ist von einer Infrarotheizung abzuraten.

Die Wärmeabgabe wird außerdem von der Größe des Mobiliars beeinflusst. So wird in Räumen mit großen Möbeln eine Heizung mit einer stärkeren Leistung benötigt. Zwecks Stromersparnis sollten anstatt wenige große besser mehrere kleine Heizungen montiert werden.

Beispiel:

Ein 25 Quadratmeter großes Zimmer soll beheizt werden. Dafür wird somit eine Heizleistung von rund 2500 Watt notwendig. Damit die Wärme effektiv verteilt werden kann, benötigt man 5 Heizkörper mit einer Leistung von jeweils 500 Watt. Der Anschaffungspreis läge zwischen 1000 und 2000 Euro. Die Heizkosten pro Jahr fallen je nach Nutzungsdauer unterschiedlich aus. Geht man von 1440 Stunden aus, werden die jährlichen Heizkosten 600 Euro (bei einer guten Dämmung) bis 1000 Euro (bei einer schlechten Dämmung) betragen.

Weitere Informationen zur Preisbildung von Infrarotheizungen finden Sie in diesem Artikel.

Wartung einer Infrarotheizung

Für Infrarotheizungen entfallen die Wartungen, die bei anderen Heizsystemen notwendig sind:

  • KEINE jährliche Kontrolle des Schornsteinfegers, da eine Infrarotheizung ohne Kamin, Brenner und Heizkessel arbeitet
  • KEINE technische Inspektion nach der Installation

Das bedeutet: Für Infrarotheizungen fallen KEINE Wartungskosten an!

Ein weiterer Pluspunkt: Infrarotheizungen enthalten kein flüssiges Trägermaterial, sodass diese Heizungen bei Frost nicht einfrieren können.

Infrarotheizungen – Pro und Contra

Infrarotheizungen sind nicht für alle Gebäude und nicht für jede Situation die beste Lösung. Um die Entscheidung für oder gegen eine Infrarotheizung zu erleichtern, führen wir alle Vor- und Nachteile von Infrarotheizungen auf:

Vorteile von Infrarotheizungen

  • Lange Lebensdauer
  • Wartungsfrei
  • Relativ geringe Anschaffungskosten
  • Durch die direkte Einstrahlung ist der Energieaufwand sehr niedrig (Hoher Wirkungsgrad von mindestens 86%)
  • Zielgerichtete Wärmeabgabe auch in großen Räumen, sodass nicht der komplette Raum beheizt werden muss
  • Die Installation einer Infrarotheizung ist mit einem sehr geringen Aufwand verbunden
  • Aufgrund der flachen Bauweise lassen sich Infrarotheizungen als Dekorationselement gestalten
  • Betrieb mit grünem Strom ist möglich (Mini-BHKW oder Photovoltaikanlage)
  • Durch die erwärmten Außenwände kann sich kein Schimmel bilden
  • Mit Infrarotheizungen wird die Luft nicht ausgetrocknet, sodass ein wohltuendes Raumklima entsteht
  • Infrarotheizungen wirbeln keinen Staub auf und sind somit eine gesunde Alternative für Asthmatiker und Allergiker
  • Die Infrarotstrahlung wirkt sich schmerzlindernd auf Gelenkbeschwerden auf. Zudem lösen sich Verspannungen der Muskeln schneller auf.
  • Die Wärme ist unmittelbar nach Anschalten der Heizung spürbar.

Nachteile von Infrarotheizungen

  • Strompreise sind oftmals höher als die Preise für Pellets, Öl oder Gas
  • Infrarotheizungen erweisen sich nur in gut gedämmten Gebäuden als effizient
  • Für die dauerhafte Beheizung eines Altbaus sind Infrarotheizungen mit hohen Kostenverbunden
  • Die Berechnung der notwendigen Infrarotheizkörper ist ziemlich aufwendig, sodass die Hilfe eines Heizungsberaters in Anspruch genommen werden sollte. Dabei kann man jedoch an einen Heizungsberater gelangen, der von einer Infrarotheizung abrät, obwohl dies die beste Lösung für den Kunden wäre. Die Gründe dafür liegen oftmals in der geringen Provision für den Verkauf einer solchen Heizung. Zudem fallen die Folgeprovisionen weg, da eine Infrarotheizung wartungsfrei ist.
  • In großen Räumen mit kleinen Wandflächen ist ein effizientes Heizen mit diesem System nicht möglich.

Bisher gibt es noch keine Infrarotheizung-Tests und zudem werden in Internetforen viele falsche Informationen erteilt. Deshalb ist es ratsam, zunächst einen Raum mit einer Infrarotheizung auszustatten, statt direkt die komplette Wohnung umzurüsten. Auf diese Weise kann man Wirkung und Effizienz testen und sich eine eigene Meinung bilden.

Scheinbare Nachteile

Einige negativen Argumente entsprechen nicht ganz der Wahrheit. So wird von den Gegnern der Infrarotheizungen von hohen Heizkosten gesprochen. Um eine effiziente Wärmewirkung zu erzielen, muss die Infrarotheizung an den richtigen Stellen installiert sein und zudem konfiguriert werden – genau wie bei jedem anderen Heizsystem. Ebenso wirkt die Wärmewirkung sich negativ aus, wenn das Gebäude schlecht gedämmt ist oder der Raum sehr hoch ist – auch das ist bei anderen Heizsystemen nicht anders.

Ein weiterer scheinbarer Nachteil ist die fehlende Erwärmung des Raumes. Im Gegensatz zu herkömmlichen Heizsystemen wird die Raumluft durch die Infrarotstrahlung nur indirekt erwärmt: Die angestrahlten Körper und Gegenstände nehmen die Wärme auf und geben sie an die Raumluft ab. Dadurch entsteht eine Art Licht-Schatten-Prinzip: Die Umgebung der Strahlung ist angenehm warm. Tritt man aus dem Strahlungsbereich heraus, wird es kühler.

Als Nachteil galt ebenso der angeblich im Winter nicht vorhandene Ökostrom. Mittlerweile hat sich jedoch die Situation in Bezug auf nachhaltigen Strom verbessert, sodass Ökostrom immer zur Verfügung steht.

Falsche Informationen gibt es zum Hausstrom, der scheinbar nicht für die Leistung einer Infrarotheizung ausreiche. Das ist tatsächlich falsch, denn Infrarotheizungen funktionieren mit Niedrigenergie und werden an das normale Stromnetz angeschlossen bzw. in die Steckdose gesteckt. In Altbauten kann es zu Problemen kommen, wenn die Elektroinstallationen sowie die Sicherungen älter sind. Dann bereiten aber auch andere Elektrogeräte wie Wasserkocher o.ä. Probleme.

Weiterhin wird behauptet, Infrarotheizungen seien aufgrund der Strahlung sowie des Elektrosmogs gesundheitsschädlich. Infrarotheizungen verursachen keinen Elektrosmog – im Gegensatz zu anderen üblichen Gebrauchsgegenständen wie beispielsweise Handys. Außerdem gelten die Sicherheitsvorschriften und Strahlenschutzrichtlinien für alle Heizungen, die in der europäischen Union zugelassen und angeboten werden. Diese sind an entsprechenden Prüfzeichen erkennbar.

Tests für Infrarotheizungen

Öko-Test, Stiftung Warentest oder andere  unabhängige Institute haben bisher immer noch keinen Infrarotheizung-Test durchgeführt. Lediglich gibt es veröffentlichte Untersuchungen einiger Hersteller, die jedoch für eine objektive Betrachtung ungeeignet sind.

Wer sich mit dem Thema Infrarotheizung intensiver beschäftigen möchte, sollte den Bericht der Universität Kassel lesen. Dieses Forschungsprojekt wurde von Dr. Ing. Peter Kosack geleitet.

Zu beachten ist, dass der Bericht aus dem Jahre 2009 stammt. Die neusten und verbesserten Techniken der vergangenen Jahre wurde somit nicht in den Test einbezogen. Trotzdem war das Testergebnis durchaus positiv.

Zitat der Zusammenfassung des Berichts:

Es konnte in der vorliegenden Untersuchung gezeigt werden, dass die Infrarotstrahlungsheizung eine sinnvolle Alternative zu herkömmlichen Heizsystemen darstellt. Bei der richtigen Anwendung einer Infrarotstrahlungsheizung ergeben sich sowohl Vorteile beim Energieverbrauch als auch bei den Kosten und der CO2 Bilanz.“

Infrarotheizung mit Photovoltaik verbinden

Die Verbindung einer Infrarotheizung mit einer Photovoltaikanlage (und/ oder Solaranlage) bringt zwei Vorteile mit sich:

  • Die Betriebskosten der Infrarotheizung werden deutlich reduziert
  • Für die Anschaffung eines Komplett-Systems stehen verschiedene Fördermittel zur Verfügung

Worauf sollten Sie beim Kauf einer Infrarotheizung achten?

Die Effizienz einer Infrarotheizung hängt zum einen von der richtigen Anwendung und zum anderen von der Qualität des Gerätes ab. Hochwertige Infrarotheizungen sind war in der Anschaffung teurer, zahlen sich aber aufgrund ihrer Heizleistung und Effizienz aus.

Um Ihnen bei der Auswahl eines hochwertigen Gerätes behilflich zu sein, stellen wir hier die wichtigen Kaufkriterien vor:

  • Bevor Sie eine Infrarotheizung kaufen, ist die Hilfe eines Heizungsberaters zu empfehlen. Dieser wird den genauen Energiebedarf sowie die Größe der Heizung berechnen. Außerdem gibt er Ratschläge zur richtigen Platzierung der Infrarotheizungen.
  • Als hilfreich können sich Erfahrungsberichte und Kundenbewertungen erweisen. Informationen in Foren sollten jedoch mit Vorsicht betrachtet werden. Oft schreiben dort Vertriebler anderer Heizsysteme, die nicht direkt als solche erkannt werden.
  • Die Geräte sollten unbedingt mit einem Prüfsiegel versehen sein, denn nur dadurch kann Sicherheit gewährleistet sein.
  • Hochwertige, sichere und effiziente Geräte sind bei etablierten Herstellern zu bekommen. Hier lohnt sich der eventuell höhere Anschaffungspreis, denn er macht sich im Hinblick auf Leistung, Wärmeeffizienz und Sicherheit bezahlt. In der Regel wird von diesen Unternehmen auch ein Berater gestellt, der die Größe der Infrarotheizung berechnet und Kundenfragen beantwortet.

Hinweis: Häufig werden als Infrarotheizung bezeichnete Elektroheizungen angeboten, die jedoch nicht der Funktionsweise einer Infrarotheizung entsprechen. Fragen Sie bei solchen Elektroheizungen nach, ob die Heizung per Infrarotstrahlung Wärme erzeugt.

 
Wenn Sie nach diesem Artikel immernoch offene Fragen haben, finden Sie vielleicht hier eine Antwort.